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Angetrieben durch Wolfgang Mock

1975/76

Alles beginnt mit Neugier, Pioniergeist und Experimenten. In Zusammenarbeit mit Harald am Institut in Stuttgart entsteht das technische Fundament für eine Idee, die den Umgang mit Getreide grundlegend verändern sollte.

Die Vision: eine Mühle für den Alltag, kompromisslos in Qualität und Funktion.

1980

Der eigentliche Startschuss. Elfriede Mock entwirft den ersten Mühlenprospekt von Hand, während in der Wenckstraße in Darmstadt die erste Montage erfolgt – zunächst mit technischen Rückschlägen. Kurzerhand wird die eigene Wohnung zur Manufaktur. Im zweiten Stock entstehen „hawo’s Kornmühlen“. Bis zu 13 Mühlen an einem Tag verlassen das Haus. Ein Rundbrief an Bioläden bringt die ersten montierten Mühlen in Umlauf. Die später als hawos Große bekannt wird, mahlt bereits 200 Gramm pro Minute.

Unter dem Namen hawo’s Mühlen Vertrieb wächst das Unternehmen kontinuierlich und etabliert sich als feste Größe im Naturkosthandel.

1982

Der Umzug nach Lengfeld markiert den nächsten Wachstumsschritt. Verkauft wird nun direkt an Bioläden, montiert wird im Eckzimmer des Haupthauses. Die Idee wird greifbar, die Nachfrage steigt.

1983

Öffentliche Aufmerksamkeit folgt. Das Hessen Fernsehen berichtet unter dem Titel „Psychologe baut Getreidemühlen“. Auf der Messe (FKK) Frankfurter Körner Kongress wird die erste Mühle ausgestellt. Gleichzeitig beginnt der Verkauf über Großhändler wie Biogarten, Luba und Weiling.

1985

Auf der Messe „Müsli“ in Velbert vertreten. In diesem Jahr entsteht auch die kleinere hawos mit 100 Gramm Mahlleistung pro Minute. Daraus entwickelt sich eine ganze Generation neuer Mühlen. Besonders erfolgreich wird die hawos Profi als Ladenmühle. Rund 2.000 Stück gehen in den Handel und laufen vielerorts bis heute zuverlässig. In dieser Zeit entstehen die Mühlen 1, 2 und 3 mit steigender Leistung.

Parallel beginnt Peter Koidl in Österreich mit dem Lizenzbau von Wolfgangs hawos Mühlen.

1991

Ein Meilenstein: Die Oktagon wird vorgestellt. Ihr neuartiges Mahlwerk entwickelt Wolfgang Mock innerhalb von nur drei Tagen. Dieses Mahlwerk bildet bis heute das Herz der hawos Mühlen und wird auch rückwirkend in frühere Modelle integriert.

1996

Ralf Pigge, bis dahin Großhändler für hawos übernimmt die Firma. Und lässt die Mühlen bis heute in Österreich montieren. Die von Wolfgang entwickelte Technik bleibt bis heute Grundlage der Mühlen.

1997

Neugründung mit voller Kraft. Wolfgang Mock gründet die Wolfgang Mock GmbH. Die Fidibus und die Bella erobern schnell den Markt. Allein im ersten Jahr werden über 5.000 Fidibus verkauft. Gleichzeitig entsteht eine neue technische Generation: ein gefedertes, gummiert aufgehängtes Mahlwerk. Diese Mühlen werden in Otzberg hergestellt.

1998

Mit dem Handflocker Flocino beginnt eine neue Zusammenarbeit zwischen Koidl und Mock.

2002

Die KoMo (Koidl & Mock) GmbH wird gegründet und übernimmt den Vertrieb der Mühlen aus Otzberg. Das bisherige Mahlwerk von Peter Koidls Penningberger Kornmühlen wird durch das bessere Fidibus-Mahlwerk ersetzt. Später übernimmt auch Schnitzer Wolfgangs Mahlwerk-Technik.

2014

Ein Einschnitt. Wolfgang Mock verlässt KoMo. Die Mühlen werden fortan in einer geschützten Werkstätte in Österreich gefertigt. Die von Wolfgang entwickelte Technik bleibt jedoch weiterhin im Einsatz.

2015

Die ruhende Wolfgang Mock GmbH wird neu belebt. Paul Lebeau steigt als zweiter Geschäftsführer ein. Der Mahlvorsatz entsteht und findet über Messeauftritte schnell große Aufmerksamkeit.

2017

Die Mockmill 100 und 200 kommen auf den Markt. Das bewährte Mahlwerk wird optimiert und verbessert. Unterschiedliche Gehäusevarianten verbinden modernes Design mit bewährter Technik.

2021

Mit 75 Jahren scheidet Wolfgang Mock aus der Geschäftsführung aus. Sein technisches Erbe prägt die Produkte weiterhin.

2022

Martina Mock übernimmt gemeinsam mit Paul Lebeau die Geschäftsführung. Im selben Jahr zieht das Unternehmen nach Groß-Umstadt um.

2023

Paul Lebeau scheidet zum Jahresende aus. Martina Mock führt das Unternehmen nun allein weiter – mit klarer Haltung, technischer Tradition und dem Blick nach vorn.